Alltagshelden gesucht!

Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück

 

Erfahrungsberichte

Harald (BFD 27+)

(Bild: privat)(Bild: privat) Nachdem ich meinen Beruf als Kraftfahrer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte und da Zeitarbeit für mich keine Alternative ist, beschloss ich, noch einmal einen neuen Beruf zu erlernen. In einer Zeitschrift las ich einen Artikel über eine Fachschule für Heilerziehungspflege in Aschaffenburg. Dort sagte man mir, ich müsste als Voraussetzung ein soziales Jahr absolvieren.

Meine soziale Ader entdeckte ich schon etwas früher. Meine Mutter hatte einige Jahre in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Dadurch bin ich früher schon in Kontakt mit Menschen gekommen, die eine Behinderung haben. Auch während meiner Zivildienstzeit war ich eingesetzt als Fahrer für Transporte für Menschen mit Behinderung. Das hat mich inspiriert, mich beruflich in Richtung soziale Arbeit umzuorientieren.

Ich begann meinen Bundesfreiwilligendienst im Oktober 2012 im St. Lukas-Heim in Papenburg, im Erwachsenenförderbereich. Ich war dort in einer Fördergruppe mit körperlich und geistig Schwerstbehinderten. Zu meinem Aufgabengebiet gehörte es, mit den Bewohnern Steckspiele zu spielen, Hand- und Fuß-Massagen durchzuführen, Rollstuhlfahrer auf ein Wasser- oder Vibrationsbett zu lagern, Essen und Trinken anzureichen, Spaziergänge zu machen, das Bewegungsbad zu betreuen, Toilettengänge zu begleiten und vieles mehr. Auch einige organisatorische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B. gemeinsam mit den Bewohnern zu kochen, Abwasch und Reinigung der Küche, Abfälle entsorgen, gehörten ebenfalls zu meinen Aufgaben.

Anfangs tat ich mir mit meiner neuen Arbeit ziemlich schwer. Ich hatte Berührungsängste, Mitleid und Mühe, den richtigen Umgang mit den Menschen mit einer Behinderung zu finden. Erst nach und nach habe ich es geschafft, den für mich richtigen Weg zu finden. Geholfen haben mir dabei Gespräche mit meinem Mentor, mit meiner Familie und mit Freunden. Aber auch die Seminare waren für mich sehr hilfreich.

Bewerbungsverfahren läuft trotz der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus weiter!

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des Corona-Virus gibt es in vielen Bereichen einige Einschränkungen. Unser Bewerbungsverfahren für die Freiwilligendienste ab Sommer 2020 wird dennoch fortgeführt. Auch wenn die bevorstehenden Bewerbungs- und Infogespräche nicht wie geplant stattfinden können, hat sich unser Bewerbungsverfahrenteam Gedanken über das weitere Vorgehen gemacht.

Bewerbungen sind auch weiterhin hier online möglich!

Wir freuen uns über deine Bewerbung und werden uns nach Eingang deiner Dokumente bei dir melden, um mit dir zu besprechen, wie der Prozess weiterlaufen kann :-)

Jetzt bewerben!Stipendium

Wer ein FSJ oder BFD beim Bistum Osnabrück gemacht hat, kann sich für ein Studien- oder Ausbildungs-Stipendium bewerben. Weitere Informationen dazu gibt es hier!

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